NU-BIG – Nachuntersuchung des BIG-Projekts

Im Rahmen des Forschungsvorhabens „NU-BIG“ (Nachuntersuchung des BIG-Projekts) wird das BIG-Projekt umfassend evaluiert.

Ziel der Studie ist es, Erkenntnisse über die langfristige verhaltens- und verhältnispräventive Wirkung von BIG und dessen Übertragbarkeit zu gewinnen.

Forschungsfragen

Verhaltenspräventive Wirkung

  • Gelingt es durch BIG, Frauen in schwierigen Lebenslagen nachhaltig zu erreichen?
  • Welche langfristigen Wirkungen werden erzielt?
  • Welche ökonomischen Effekte lassen sich erzielen?

Verhältnispräventive Wirkung

  • Werden durch BIG, kommunalen Strukturen für Gesundheitsförderung nachhaltig verändert?
  • Unter welchen Bedingungen gelingt die nachhaltige Implementation von BIG?
  • Mit welchen Kosten ist die (nachhaltige) Implementierung von BIG in Kommunen verbunden?
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Transferierbarkeit von BIG

  • Welche Schlüsse lassen sich aus den Ergebnissen für einen erfolgreichen Transfer auf weitere Standorte ziehen?

Forschungsmethoden

Partizipation

Es wird ein Mixed-Method-Design zum Einsatz kommen, d.h. qualitative und quantitative Methoden werden kombiniert.

Wir werden Datenreanalysen, Fragebögen, Interviews, Fokusgruppen sowie der Photovoice Ansatz anwenden.

Insgesamt sollen ca. 800 Teilnehmerinnen der Angebote und 50 Entscheidungsträger befragt werden.

Ein wesentlicher Bestandteil von BIG ist die Partizipation der Adressatinnen.

Deshalb sind bei NU-BIG Teilnehmerinnen der BIG-Angebote Mitglied in der Forschungsgruppe und werden dadurch in die Planung der Erhebungsinstrumente und Durchführung der Studie einbezogen.

Zusätzlich wird den Frauen die Möglichkeit gegeben, den Mehrwert des BIG-Projekts aus ihrer Sicht aufzuzeigen.

 

Projektpartner

– das Helmholtz Zentrum München ist für die gesundheitsökonomische Evaluation verantwortlich
– die Universität Regensburg wird die qualitative Evaluation übernehmen

Projektförderer

NU-BIG wird für die Dauer von 3,5 Jahren vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.